Gerade in den europäischen Wettbewerben haben sich die deutschen Vertreter in der Vergangenheit stets wacker geschlagen. In der Europaleaque oder der Championsleague wird noch ganz anders gekämpft als in der Bundesliga, da Fußball mittlerweile ein reines Geschäft geworden ist. Sieg oder Niederlage entscheiden hierbei nicht selten über Millionen-Einnahmen oder -Verluste der Vereine und aus diesem Winkel betrachtet kann eine falsche Abseitsentscheidung schon sehr schnell sehr wehtun. Es ist immer schade, wenn Spiele auf diese Weise am Ende entschieden werden. Der Fan auf den Rängen kann sicher leichter damit leben, wenn das potenzielle Tor des Monats seinen Verein aus dem Wettbewerb befördert, als wenn eine falsche Schiedsrichterentscheidung das Ausscheiden seines Lieblingsklubs besiegelt. Wobei auch eindeutig gesagt werden muss, dass die heutigen Abwehrreihen oftmals ein riskantes Spiel betreiben. Sehr viele Abwehrspieler spekulieren auf eine Schiedsrichterentscheidung und wenn der Unparteiische dann anders entscheidet als erwartet ist es oft zu spät. Allein die Spekulationen auf vermeintliches Abseits haben schon für so manches Gegentor gesorgt, weil die Abwehrspieler von klarem Abseits ausgingen und deshalb die Verteidigung eingestellt haben. Jeden ehrgeizigen Trainer würde ein derartiges Verhalten wohl auf die Palme bringen jedoch hat sich diese „Marotte“ gut eingebürgert. Schlussendlich gilt der alte Lehrsatz aber immer noch: „Erst wenn der Schiri pfeift ist das Spiel auch wirklich unterbrochen!“.